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Herren 2 weiter auf gutem Weg

Am Sonntag musste die Reserve des TSV´s gegen die zweite Mannschaft von Frankonia Karlsruhe antreten. Das Hinspiel hatte man im November mit 85:73 verloren und auch sonst war man klar der Außenseiter, schließlich war es das Spiel zwischen dem Tabellenletzten und dem Tabellendritten.

Dementsprechend hatte man wenig zu verlieren und konnte frei aufspielen. Gleich im ersten Viertel entwickelte sich ein sehr knappes Spiel. Zwar konnte sich Frankonia zwischenzeitlich mit fünf Punkten absetzten, diese Führung allerdings nicht halten und so ging es beim Stand von 15:15 in die erste Viertel Pause.

Auch im zweiten und dritten änderte sich nichts am Spielverlauf, kleine Runs von Frankonia konnte man schnell unterbinden und den Rückstand immer bei maximal vier Punkten halten. Mit 43:45 ging es dann in die entscheidenden zehn Minuten.

Hier konnte man eine Minute vor Ende des Spiels mit einem Punkt in Führung gehen. Angespornt von den Zuschauern verteidigte man die letzten Angriffe sehr gut. Durch drei vergebene Freiwürfe der Gegner sowie einen sehenswerten Block von Center Luis Fornoff zwei Sekunden vor Ende des Spiels konnte man die Partie schließlich mit 58:57 für sich entscheiden.

Mit diesem Sieg verabschiedet sich der TSV vom letzten Tabellenplatz, trotzdem heißt es jetzt weiter gut trainieren, um den Schwung aus den letzten Spielen mitzunehmen, um möglichst gut abzuschneiden.

Es spielten:
Johannes Fornoff (16pkt), Henry Stobitzer (11pkt), Timo Reichert (11pkt), Tobias Matthes (8pkt), Julian Rau (7pkt), Luis Fornoff (2pkt), Marco Siegel (2pkt), Philipp Tezky (1pkt), Marvin Steiner, Niklas Klemm und Stephan Hahn

Wichtiger Sieg im Abstiegskampf

Die Vorgabe für das Derby am Sonntag in Durlach war eindeutig. Als Tabellenletzter braucht die Herren 2 so viel Zählbares wie nur irgendwie möglich aus den verbleibenden fünf Spielen. Mit einem gut ausgeglichenen Kader und insgesamt vier Ex-Durlachern trat man also in Durlach an. Timo Reichert, Marvin Steiner, Luis Fornoff und Johannes Fornoff trugen alle in ihrer Jugendzeit das Durlacher Trikots.

Von Beginn an konnte man sich durch wache Defensive und gute Reboundarbeit einen Vorsprung erspielen. Vorne hatte man endlich mal wieder die gewohnte Stärke bei den Würfen aus der Distanz und so war der Viertelstand von 23:13 verdient. Das zweite Viertel startete mit einer kurzen Schwächephase, in der die Durlacher den Rückstand in den einstelligen Bereich verkürzen konnten. Doch der TSV antwortete stark und konnte den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 15 Punkte erhöhen (41:26).

Nun also das berüchtigte dritte Viertel, wie oft hatte man hier schon Führungen eingebüßt und ganze Spiele verloren. Hinzu kam eine hochmotivierte Durlacher Verteidigung die den Spielaufbau massiv zu stören versuchte. Doch der TSV überstand diese Phase, da man größtenteils mit drei Aufbauspielern auf dem Feld stand (Siegel, Reichert und Fornoff). Beim Stand von 54:42 ging es nun in die letzten zehn Minuten.

Auch hier schaffte man es erfolgreich ein letztes Aufbäumen der Gastgeber aus Durlach mit einem eigenen Run und wichtigen Würfen aus der Distanz im Keim zu ersticken. Letztlich sicherte man sich die zwei wichtigen Punkte im Abstiegskampf und konnte das Spiel mit 72:58 für sich entscheiden. Die Differenz sichert zudem den direkten Vergleich mit Durlach zugunsten des TSV.

Jetzt heißt es weiter gut trainieren, um auch in den nächsten Spielen positiv abzuschneiden, denn auch mit dem Sieg konnte man die Rote Laterne noch nicht abgeben.

Es spielten:
Timo Reichert (20pkt), Julian Rau (17pkt), Tobias Matthes (13pkt), Marco Siegel (7pkt), Johannes Fornoff (6pkt), Jan Krieghoff (5pkt), Marvin Steiner (4pkt), Luis Fornoff, Philipp Tezky und Helmut Heck

Überraschender 2. Saisonerfolg

Unter denkbar ungünstigen Vorzeichen fuhr der TSV zum PSK nach Karlsruhe. Als Tabellenletzter konnte man bisher lediglich 1 aus 7 Spielen gewinnen. Der PSK hingegen hatte mit 5 Siegen den dritten Tabellenplatz inne. Im Vorfeld wurde versucht das Spiel auf Grund fehlender und verletzter Spieler, sowie ungünstiger Überschneidungen mit anderen Spielen des TSV zu verlegen. So spielte die U18 nahezu zeitgleich auswärts in Baden-Baden und die erste Herrenmannschaft musste 2 Stunden vor diesem Spiel in gleicher Halle gegen den PSK 3 antreten, was bedeutete dass keine Spieler aus der U18, welche auch in der Herren 2 zum Einsatz kommen, für den TSV auflaufen konnten. Dem Wunsch der Verlegung konnte im Vorfeld des Spiels nicht nachgekommen werden, weshalb es schien, dass der TSV mit lediglich 5 Männern antreten müsste. Erst kurzfristig gelang es, dass sich angeschlagene Spieler für das Spiel einsatzfähig meldeten. Glücklicherweise konnten zusätzlich direkt nach dem Spiel der ersten Mannschaft die Spieler Henry Stobitzer und Max Kolb für das Anschlussspiel der zweiten Mannschaft gewonnen werden. Alles andere als optimale Voraussetzungen, dennoch war man froh über den Zustand mit einer kompletten Mannschaft auflaufen zu können.

In den ersten Minuten der Partie konnte der TSV einen Blitzstart hinlegen. Man zeigte sich äußerst treffsicher und konnte mit 4 schnellen Körben mit 9 zu 4 in Führung gehen. Ein erstes Signal war gesetzt. Im anfänglichen „Run and Gun“ konnte der PSK mit seinen beiden Topscorern der Saison, Weihrauch und Bicanic, allerdings schnell zurück schlagen und ging seinerseits nach 6 Minuten mit 14 zu 9 in Führung, was den TSV zur ersten Auszeit zwingte. Etwas Ruhe und konzentriertes Spiel mit entsprechenden Laufwegen musste einkehren, was grundsätzlich ordentlich umgesetzt wurde. Dennoch zog der PSK bis auf einen 9 Punkte Vorsprung davon. Neuzugang Helmut Heck durfte in Minute 15 sein Debut geben. Er fand sich defensiv gut ins Spiel ein und konnte durch einen „Tip-In“ seine ersten Punkte für den TSV beisteuern. Trotz des guten Kampfes des TSV ging man mit einem 37 zu 29 Rückstand in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte drehten Stobitzer und Reichert offensiv auf. Bei gleichzeitig starker Teamverteidigung punkteten sie die ersten 11 Punkte in Folge bis zur 40 zu 37 Führung. Auch eine vom PSK in der Zwischenzeit genommene Auszeit konnte diesen Lauf nicht verhindern, welcher für Jubel im ganzen TSV Team sorgte. Man konnte spüren, dass nun auch der Sieg möglich war. Erst mit noch 2 zu spielenden Minuten im dritten Viertel konnte der Gegner wieder zurück ins Spiel finden und der TSV ging mit 44 zu 45 ins letzte Viertel.

Spannung für das letzte Viertel war entsprechend vorprogrammiert. Die ersten 5 Minuten des letzten Viertels ging es auch entsprechend hin und her bis zum Stand von 50 zu 49 für den TSV. Hier zeigte sich der TSV treffsicher. Zwei Körbe von Henry Stobitzer und ein Dreier von Julian Rau sorgten für eine zwischenzeitliche 57 zu 49 Führung, welche dem Gegner deutlich zu spüren zusetzte. Angefeuert durch „Defense“-Rufe der Bank war der Sieg in greifbarer Nähe. 3 Minuten vor Schluss konnte der PSK nochmal auf 6 Punkte verkürzen. Der TSV nahm daraufhin eine Auszeit, um sich für die finalen Minuten sowohl defensiv als auch offensiv mental einzustellen. Im folgenden Angriff des PSK hatte der TSV wieder eine starke Defensivsequenz und 3 Sekunden vor Ablauf der Shotclock schien der Ball für den TSV fast gewonnen. Jedoch konnte der PSK den Ball äußerst knapp vor dem Aus an der Grundlinie retten, welcher dann durch einen sehr tiefen Not-Dreier zum Ablauf der Schussuhr zum 57 zu 54 verwandelt werden konnte. Anschließend konnte nach 2 erfolglosen Angriffen auf beiden Seiten, wieder Stobitzer für einen Treffer zur 59 zu 54 Führung sorgen, worauf der PSK im nächsten Angriff keine Antwort fand. Bei noch 1:30 auf der Spieluhr war nun die Devise ruhig zu agieren und das Spiel zu kontrollieren. Dies hatte das Team des TSV gegen die Zonenverteidigung des PSK konsequent umgesetzt, den Ball gut gepasst und die Schussuhr entsprechend ausgenutzt. Nach einem jeweils erfolglosen Wurf konnte 3 mal in Folge der Offensivrebound ergattert, weiter gepasst und die Schussuhr voll ausgenutzt werden. Dies war die entscheidende Sequenz, welche den Gegner in der Folge zum Foulen zwingte. Durch einen in der Folge kontrollierten Aufbau von Timo Reichert und Marco Siegel gegen die Full-Court-Presse des PSK, konnte der strake 61 zu 55 Sieg gesichert werden.

Insgesamt war besonders die starke Defensivleistung in der zweiten Halbzeit hervorzuheben. Diese sorgte dafür, dass der PSK im dritten Viertel auf 8 und im letzten Viertel auf 10 Punkte gehalten werden konnte.

Nach nun 2 Siegen aus den letzten 3 Spielen steht der TSV nur noch einen Sieg hinter dem Vorletzten aus Pforzheim und hat gleichzeitig noch ein Spiel mehr zu spielen. Somit wäre der Kampf gegen den Abstieg eröffnet.

Für den TSV spielten:

Henry Stobitzer (17), Marco Siegel (17), Julian Rau (10), Timo Reichert (8), Jan Krieghoff (7), Helmut Heck (2), Philipp Tezky, Marvin Steiner, Luca Weßbecher, Max Kolb

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