Mannschaftsfoto der Herren 3

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Per Anhalter durch Berghausen

TSV Berghausen : TV Mühlacker 71:65

(jk) In einem für den TSV eher ungewöhnlichen Spiel gehen die Berghäusener letztendlich doch als Sieger hervor.

Die erste Halbzeit begann ausgeglichen. Offensiv sowie defensiv spielten beide Teams hauptsächlich über ihre Flügelspieler und setzten auf Würfe von außen. Drei 3er auf Seiten des TSV und zwei auf Seiten der Gäste aus Mühlacker unterstreichen das. Im zweiten Viertel ließ Berghausen nach. Viele einfache Punkte, nun auch am Brett, wurden zugelassen. Die Gäste arbeiten vor allem beim Offensiv-Rebound besser und kamen häufig zu zweiten oder sogar dritten Chancen. Berghausen geriet ins Hintertreffen. Betrachtete man zu diesem Zeitpunkt die Berghäusener Moral und Agilität auf dem Feld zeigte diese durchaus Parallelen mit der der Vogonen aus dem Film „Per Anhalter durch die Galaxis“ – lustlos wäre geprahlt und jede Bewegung konnte scheinbar nicht ohne ein mehrseitiges, in dreifacher Ausfertigung unterschriebenes, mit drölf Stempeln zu versehendes und bei dem vogonischen Langsamkeitsamt einzureichenden Bewegungserlaubnisformulars ausgeführt werden. Dementsprechend lag man zur Halbzeit mit 26:37 zurück.

Ganz anders nach Wiederanpfiff. Vergessen die Formulare und die trostlosen Gänge des Langsamkeitsamtes! Berghausen spielte wieder Basketball! Während bei Mühlacker die Kräfte zu schwinden begannen gelangen Berghausen immer mehr gut Aktionen Richtung Korb. Schöne Pässe und freie Würfe brachten die Gastgeber schnelle wieder ins Spiel.

Schließlich konnte der TSV sogar an den Gästen vorbeiziehen und konnte die übernommene Führung sogar bis zum Ende halten. So musste die Erde doch nicht für den Bau einer intergalaktischen Umgehungsstraße gesprengt werden und Berghausen konnte sich die zwei Punkte sichern.

Bemerkenswert ist noch ein weiterer Nachweis der Antwort auf „die Frage nach dem Leben, dem Universum und allem“: Nimmt man die Anzahl an Mannschaftsfouls von Berghausen (10) und addiert die Anzahl der 3er (7) multipliziert mit der Differenz der von Berghausen und Mühlacker erzielten Punkte (71 – 65 = 6) und subtrahiert anschließend die Anzahl an Spielern (10) erhält man genau 42. (10 + 7x6 - 10 = 42)

 

Führ den TSV spielten:

Stobitzer (20), Krieghoff (19, 5x 3er), Ringwald (14), Hellmann (7, 1x 3er), Siegel (7, 1x 3er), Fornoff (2), Lobeck T. (2) und Saj sowie Lobeck M.

 

TSV Berghausen : SSC Karlsruhe 62:45

(jk) Das Spiel gegen den SSC Karlsruhe ist schnell beschrieben. Hier war Berghausen von Anfang an klar überlegen. Die Gastgeber hatten kaum ein System und konnten nur sehr wenig gegen die Angriffe der Berghäusener ausrichten. So führte Berghausen zur Halbzeit klar mit 40:13.

Im dritten Viertel jedoch änderte sich die Lage drastisch. Berghausen gelangen nur noch sehr vereinzelt Aktionen. Scheinbar war im Langsamkeitsamt gerade Mittag wodurch die Bewegungserlaubnisanträge unbearbeitet blieben. Ganz im Gegensatz zum SSC, der durch viele Fastbreaks die eigene Moral nochmal stark anheben konnte.

Letztendlich konnte Berghausen dennoch mit einem klaren Sieg aus der Partie gehen (62:45) und sich anschließend auf dem TSV Berghausen Nikolausrock noch den ein oder anderen pangalaktischen Donnergurgler zu gönnen.

Damit gehen die Herren 3 des TSV vermutlich an dritter Stelle in der Tabelle in die Winterpause.

Auch hier gleich wieder interessant: Spieleranzahl (9) multipliziert mit der Anzahl an Fouls (12) minus von Berghausen erzielten Punkte (62) minus der Gesamtanzahl doppelter Buchstaben im Nachname des Aushilfscoaches J. Fornoff (2x „o“ + 2x „f“ = 4) ergibt ebenfalls 42. (9x12 - 62 - 4=42)

 

Für den TSV spielten:

Vivona (14), Stobitzer (10), Krieghoff (9), Ringwald (9), Jeibmann (8), Siegel (8), Fornoff L. (4) sowie Lobeck M. und Lobeck T.

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