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Überzeugender Sieg im Derby-Spitzenspieler gegen KIT SC

Im Spiel gegen den punktgleichen Konkurrenten des KIT, welcher bisher ebenfalls eine Bilanz von 4 Siege und 1 Niederlage hatte, konnten die 1. Herren des TSV einen wichtigen Sieg im Kampf um die Tabellenspitze einfahren.

Das erste Viertel verlief so, wie man erwarten konnte. Beide Mannschaften spielten kämpferisch und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Durch einige Unkonzentriertheiten in der Verteidigung konnte der Gegner mit einer kleinen 19:22 Führung in die erste Pause gehen.

Im zweiten Viertel kam man vor allem in der Offensive besser ins Spiel und konnte mit einer stark verbesserten Wurfquote den Gegner immer wieder auf Distanz halten. Nur in der Verteidigung hatte man noch ein paar Probleme mit den großen Centern des KIT. Trotzdem konnte man mit einen 52:45 Vorsprung in die Halbzeitpause gehen.

Im 3. Viertel stellte man die Verteidigung um, wodurch man den Gegner nun sehr gut im Griff hatte und diese nur 10 Punkte in diesem Viertel erzielen konnten. Durch die gute Verteidigung konnte man das Spiel schnell machen, viele einfache Punkte in der Offensive erzielen und den Vorsprung auf ein komfortables 79:55 ausbauen.

Im letzten Viertel wurde das Ergebnis dann verwaltet und auch die Gegner machten keine großen Anstrengungen mehr das Spiel zu drehen. Am Ende gewann man souverän mit 97:67.

Für den TSV spielten: Rouven Rössler (39 Punkte), Lars Schierhorn (39), Darius Kühner (12), Patrik Hlobil (9), Jonas Wiesenberg (2), Philip Deininger (2), Lüppo Peter, Stephan Hahn, Johannes Müller, Lars Ringwald.

Rückblick und Spielberichte für die Spiele gegen Bruchsal und gegen Pforzheim

Vorneweg entschuldigt sich die Mannschaft, dass bisher keine Berichte hochgeladen wurden. Als versuchte Entschädigung nun dieser etwas längere Bericht mit Rückblick in die Vorbereitung und einer Darstellung der momentanen Situation. Die eigentliche, leistungsorientiertere, erste Herrenmannschaft, welche ihren Fortbestand wegen verschiedenen Gründen, wie das Fehlen eines Trainers aber viel wichtiger der dazugehörigen Mannschaft, nicht weiter gewährleisten konnte, ist schon letztes Jahr nicht mehr angetreten. An ihre Stelle tritt nun die, die eigentliche „zweite“ Herrenmannschaft, als neue erste Herrenmannschaft des TSV Berghausen. Diese verbuchte letztes ja leider eine unbefriedigende Saison in der Bezirksliga.

Personell hat sich die Mannschaft im Vergleich zum letzten Jahr etwas Verändert. So sind zwei Spieler die einen großen Einfluss auf das Spiel hatten anderer Wege gegangen. Jonas Wiesenberg der nach der Auflösung der, „alten“, ersten Herrenmannschaft letztes Jahr noch die Mannschaft mit angeführt hatte, wechselte zum Beginn dieser Saison zum TSV Wieblingen in die 2. Regionalliga. Dort zog es ihn, zum einen aufgrund der größeren sportlichen Herausforderung aber auch aus rein praktischen Gründen, bezüglich der Fahrzeit zum Training von seinem Wohn- und Studiums Ort Heidelberg, hin. Wir danken ihm für seinen langjährigen Einsatz im TSV und wünschen ihm nur das Beste für die kommende Zeit.

Außerdem verließ Julian Rau der mit seiner Erfahrung vor allem offensiv, unter anderem auch im Aufstiegsjahr, überzeugen konnte die nun erste Herrenmannschaft und unterstützt jetzt die zweite Herrenmannschaft in der Kreisliga A. Allerdings ist geplant, dass er ab und zu in der ersten Mannschaft aushilft, sollte es auf den großen Positionen mal knapp werden.

Als Wiederkehrer aus seinem Auslandssemester in den USA begrüßten wir Lüppo Peter, der vor seiner Zeit im Ausland Teil der Oberliga Mannschaft war und seine Treue zum Verein bewies, trotz der niedrigeren Spielklasse.

Ebenfalls als Wiederkehrer begrüßen konnten wir Laurin Dahn, der vor einer langwierigen Verletzungspause (Knie) das letzte Mal für die PSK Lions im Profi Bereich auflaufen konnte, jedoch körperlich noch nicht wieder ganz fit ist.

Ähnliches gilt für Philipp Deininger der vor seiner Verletzungspause (Rücken) als Schlüsselspieler der Oberliga-Mannschaft des TSV auflief. Leider nicht dabei ist der ehemalige Trainer der Mannschaft, Lars Ringwald, welcher dieses Jahr wieder als Spieler auflaufen sollte. Leider hat er sich bei einem Unfall eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Er wird über die Saison in der 2. Herrenmannschaft langsam wieder an den Spielbetrieb herangeführt und trainiert jetzt die ambitionierte U16 männlich des TSV Berghausen.

Sonst besteht das Team ebenfalls größtenteils aus „Eigenprodukten“ des TSV und weist generell eine große Breite auf, was natürlich Vor- und Nachteile mit sich bringt welche es für den neuen nun Trainer zu handeln galt und gilt.  

Nach langwieriger und vermutlich stressiger Suche konnte in Mario Holzinger, der letztes Jahr für die dritte Mannschaft auflief und vermutlich hauptsächlich durch seine Tätigkeiten als Schiedsrichter bekannt ist, für die Mannschaft als Trainer gewonnen werden. Für die Organisation gilt es hier ein Dank an die Verantwortlichen auszusprechen.

So formierten sich also Mannschaft und Trainer, welche dann zusammen, leider etwas verspätet, in die Vorbereitung starten konnten. Während der Vorbereitung, so schien es, hatte sich hier eine Mannschaft formiert welche durchaus vielversprechend aussah. Natürlich galt und gilt es sich immer noch, vor allem in der “Trainer-Mannschafts-Beziehung”, aneinander zu Gewöhnen. Allerdings sah alles sehr vielversprechend aus und die Mannschaft war bereit die letzte Saison mit neuer Motivation hinter sich zu lassen.

So startete man auch furios in das Pokalspiel gegen den Landesligisten aus Mühlacker, dass man als vermeintlicher Underdog in der Verlängerung für sich entscheiden konnte.

Doch schon im ersten regulären Saisonspiel kam dann der Dämpfer mit einer knappen Niederlage gegen den PSK Karlsruhe mit einem ausgedünnten Kader und ohne Trainer (62:67). Die guten Spielansätze waren vorhanden und man war bis kurz vor Ende am Gegner dran, konnte jedoch im Endeffekt nicht mit dem voll besetzten Kader der Karlsruher mithalten.

Ab diesem Zeitpunkt könnte man nun von einem Abwärtstrend sprechen der sich langsam mit einer Niederlage nach der anderen gegen die Top-Teams der Liga einstellte. Die Erwartungen vor allem an sich selbst konnten nicht erfüllt werden und nicht einmal die einfachsten Dinge schienen mehr zu gelingen. Die Mannschaft wie man sie noch im Pokalspiel gesehen hatte war wie ausgetauscht, leider im negativen Sinn. Der sonst elementare Wurf von außen wollte nicht fallen, eine miserable Freiwurfquote stellte sich ein und die einfachen Basics wurden nicht umgesetzt.

Zuerst unterlag man körperlich und spielerisch überlegenen Karlsruhern von der ESG Frankonia (56:65), dann verschlief man ein Spiel in Ettlingen (48:59) und wurde dann von der Mannschaft des Karlsruher TV aus der eigenen Halle geschossen (52:78). Das ärgerliche dabei: Der TSV blieb unabhängig von Sieg oder Niederlage und Klasse des Gegners weit unter seinen Möglichkeiten. Zu oft scheiterte es an den einfachen Dingen, womit sich wieder alte „Krankheiten“ von der vorherigen Saison eingeschlichen hatten. Vielleicht besitzt man auch einfach nicht die Klasse um in dieser Liga zu bestehen aber eigentlich spricht zu viel dagegen, denkt man nur an das Pokalspiel oder schon allein an die individuelle Klasse die die Spieler an sich theoretisch mitbringen würden.

Nach diesen Pleiten folgten couragierte Trainingseinheiten, in denen sich keiner zu schade war den „extra Meter“ zu laufen und alle etwas fokussierter wirkten. Jedoch sollte diese Einstellung vorerst nicht belohnt werden.

Im Spiel gegen die TSG Bruchsal unterlag man wieder. Wieder spiegelten sich alte Schwächen wieder, wieder trat man nicht vollständig an. Jedoch konnte man eine leichte Verbesserung erkennen. Im ersten Viertel startete man auf Augenhöhe ins Spiel, vergab aber dann leichte Chancen und Freiwürfe, sodass die Gegner sich schon etwas absetzten konnten. (13:19) Im zweiten Viertel zeigte man sich vor allem in der Defense couragierter und kam so wieder etwas an den Gegner rann. (27:31) Im dritten Viertel lief man mehr mit, die Würfe wollten, wie schon die ganze Saison über, nicht fallen. (37:46) Dieser Trend setzte sich fort und der TSV gab ein sehr Köperbetontes und raues Spiel gegen die Bruchsaler, im Endeffekt, viel zu kampflos her. (61:49). Mit mehr Präsenz in der Defense und beim Rebound hätte man durchaus mit dem Gegner auf einer Augenhöhe sein können.

Es spielten: Laurin Dahn (15 Pt. 2 Dreier), Johannes Fornoff (3 Punkte, ein Dreier), Heiko Fückel (5 Pt.), Felix Jeibmann, Lorenz Klemm (7 Pt.), Tobias Matthes (1 Pt.), Goran Matuzovic (7 Pt.), Henry Stobitzer (3 Pt.), Fabio Vivona (4 Pt., ein Dreier), David Tezky (4 Pt., ein Dreier).

Eine Woche später dann die Erlösung. Der erste Saisonsieg konnte gegen Pforzheim verbucht werden. Allerdings gilt der Sieg nur mit Abstrichen, spielte man doch gegen eine sehr junge, unerfahrene und eher schwächere Truppe der Goldstadt Baskets. Trotz allem konnte zum ersten Mal seit Wochen das umgesetzt werden, dass der Trainer von seiner Mannschaft verlangt und man bisher nur Phasenweise bewiesen hatte.

Das erste Viertel startete gleich mit vielen Ballgewinnen in der Defense die in schnelle Punkte umgewandelt werden konnten. Hier wurde die ungewohnte körperliche Überlegenheit ausgenutzt. (9:20) Im 2. Viertel konnte man daran gut anknüpfen und zeigte aber auch, dass man aus dem Set-Play, dem ruhenden Ball im Angriff, genauso gut zu einfachen Punkten kommen kann. Hier bewies man eine Abgeklärtheit die bisher gefehlt hatte, allerdings stieß man auch auf keinen großen defensiven Widerstand (22:43).

Im 3. Viertel spielte man die gegnerische Zonenverteidigung effektiv aus und begann nennenswert von außen zu treffen. Die neu eingeführten Systeme konnten hier in der Spielsituation getestet werden und man erhofft sich, sie gegen stärkere Gegner ähnlich effektiv einzusetzen. (32:63) Im 4. Viertel traf die Mannschaft des TSV auf einen defensiven Kollaps und traf weiter stark von außen was es unter anderem auch erleichterte noch einfache Punkte unterm Korb zu erzielen. Die Mannschaft spielte das Spiel konzentriert bis zum Ende und gewann verdient 45:90. Das junge Team aus Pforzheim gab sich bis zum Schluss couragiert hatte der Erfahrung und vielleicht auch dem angestauten Frust der Mannschaft aus Berghausen allerdings nicht viel entgegenzusetzen. Deshalb ist klar, man holt sich zwar den ersten Saisonsieg, wirklich beweisen muss man sich nun jetzt aber auch gegen eine der besseren Mannschaften. Man hofft nun also den Sieg als Initialzündung nutzen zu können.

Für den TSV spielten: Lüppo Peter (23 Pt. zwei Dreier), Laurin Dahn (23 Pt. 4 Dreier), David Tezky (13 Pt. 3 Dreier), Heiko Fückel (8 Pt.) Lorenz Klemm (7 Pt.), Julian Rau (6 Pt.), Goran Matuzovic (5 Pt.), Felix Jeibmann (3 Pt.), Fabio Vivona (2 Pt.) und Erik Herbach

Pokalspiel des TSV Berghausen gegen TV Rastatt Rheinau

Am 12.01.2019 spielten der TSV in der Pokalrunde gegen den TV Rastatt-Rheinau, welche eine Liga oberhalb spielt.

Der TSV spielte zunächst eine extrem harte Defense und somit kam Rastatt im ersten Viertel nur zu 7 Punkten. Allerdings lief es für den TSV im Angriff nicht so glorreich wie in der Verteidigung, durch viele Turnover, die wegen Mangels an Konzentration hervorkamen, erreichten sie lediglich 4 Punkte.

Auch im zweiten Viertel blieb die starke Defense bestehen, doch die Mannschaft aus der Liga über dem TSV, bewiesen ihre höhere Stellung und erreichten insgesamt 26 Punkte. Der TSV hatte keine guten Tag und im zweiten Viertel konzentrierten sie sich wesentlich mehr, jedoch war es, als ob der Korb die geworfenen Bälle des TSV nicht hindurch lassen wollte. Der TSV kam dabei nach diesem Viertel auf insgesamt 14 Punkte. Zur Halbzeit stand es nun 18:26 für die Rastatter Mannschaft.

Die Spieler des TSVs ließen sich von diesem Rückstand nicht einschüchtern, nach einer langen Kabinenansprache des Trainers liefen die Spieler mit erneutem Feuer auf das Spielfeld und spielten ihre beste Defense der gesamten Saison. Endstand des dritten Viertels lautete 29:36 für Rastatt.

Im letzten Viertel angekommen startete der TSV mit zwei 3-Punkte-Würfen und waren ihren Gegnern dicht auf den Fersen. Doch der TV Rastatt konnte eine Vielzahl von Angriffen erfolgreich abschließen und waren somit wieder zu weit entfernt. Durch den schlechten Tag der TSV Spieler konnten sie nur durch vereinzelte 3-Punkte-Würfe das Spiel mit 50:64 beenden. Somit kommt der TV Rastatt Rheinau als Sieger eine Runde weiter.

Pokalspiel des TSV Berghausen gegen TV Rastatt Rheinau

Am 12.01.2019 spielten der TSV in der Pokalrunde gegen den TV Rastatt Rheinau welche eine Liga oberhalb spielt. Der TSV spielte eine extrem harte Defense und somit kam Rastatt im ersten Viertel nur zu 7 Punkten. Allerdings lief es für den TSV im Angriff nicht so glorreich wie in der Verteidigung, durch viele Turnover, die wegen Mangels an Konzentration hervorkamen, erreichten sie lediglich        4 Punkte. Auch im zweiten Viertel lies die starke Defense nicht sonderlich nach, doch die Mannschaft aus der Liga über dem TSV, bewiesen ihre höhere Stellung und erreichten insgesamt 26 Punkte. Der TSV hatte keine guten Tag und im zweiten Viertel konzentrierten sie sich wesentlich mehr, jedoch war es als ob der Korb die geworfenen Bälle der Spieler des TSV nicht hindurch lassen wollte. Der TSV kam dabei nach diesem Viertel auf insgesamt 14 Punkte. Zur Halbzeit stand es nun 18 zu 26 für die Rastatter Mannschaft. Die Spieler des TSVs ließen sich von diesem Rückstand nicht einschüchtern, nach einer langen Kabinenansprache des Trainers, liefen die Spieler mit erneutem Feuer auf das Spielfeld und spielten ihre beste Defense der gesamten Saison. Endstand des dritten Viertels lautete 29 zu 36 für Rastatt. Im letzten Viertel angekommen startete der TSV mit zwei 3-Punkte-Würfen und waren ihren Gegnern dicht auf den Fersen. Doch der TV Rastatt konnte eine Vielzahl von Angriffen erfolgreich abschließen und waren somit wider zu weit entfernt. Durch den schlechten Tag der Spieler des TSVs konnten sie nur durch vereinzelten 3-Punkte-Würfen den Endspielstand von 50 zu 64 beenden. Somit kommt der TV Rastatt Rheinau als Sieger eine Runde weiter.

Erneuter Sieg gegen direkten Konkurrenten

Nach dem letztwöchigen Kantersieg gegen eine ersatzgeschwächte Mannschaft des TB Pforzheim, kam am Sonntag mit dem UC Baden Baden die nächste Mannschaft aus dem unteren Tabellenviertel nach Berghausen.

Mit einem 12er Kader konnte der TSV in Vollbesetzung die nächste Standortbestimmung angehen.

Im ersten Viertel zeigten sich die Spieler des TSV Berghausen sehr gut auf die körperliche Spielweise und auf die Entscheidungen der Schiedsrichter eingestellt zu haben. So spielte man eine gute Verteidigung, kontrollierte den Defensiv-Rebound und spielte schnell nach vorne. Auch im Setplay wurde diesmal viel gepasst und gute Abschlüsse herausgespielt. Ein großer, positiver Unterschied zu den ersten 4 Spielen.

So führte man nach 6 Minuten 15:2. Bis zur 15. Minute konnte man den Gegner kontrollieren und führte sogar mit 30:8. Anschließend ließ man den Gegner etwas mehr ins Spiel kommen und ging mit 40:23 in die Pause.

Leider wurde im Gegensatz zu den ersten 15. Minuten im Anschluss das Teamplay vernachlässigt und man versuchte über zu schnelle Anschlüsse, bzw. „mit dem Kopf durch die Wand“ den Erfolg zu erzwingen. Die Spieler des UC Baden Baden konnten ihre Würfe von der 3-Punkte-Linie öfters verwandeln und kamen immer wieder bis auf 15 Punkte heran.

Dank einer disziplinierten, geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der zweite wichtige Saisonsieg mit einem Endergebnis von 80:56 eingefahren werden.

Besonders hervorzuheben war das gute Zusammenspiel, Umsetzung der Vorgaben, verbesserte Freiwurfquote und dass alle Spieler ihren Beitrag zum 2. Sieg beigesteuert haben (leider musste man ab dem ersten Viertel verletzungsbedingt auf Phillip Deininger verzichten – gute Besserung).

Es spielten:
Peter L. (20P), Dahn L. (18P), Jeibmann (8P), Fückel, Tezky und Matuzovic (je 6P), Klemm (5P), Matthes (4P), Herbach (3P), Stobitzer und Vivona (2P) und Deininger

Kanpper siegreicher Rückrundenstart

Zum Beginn der Rückrunde empfing die erste Herrenmannschaft des TSV Berghausen, Platz 6 der Tabelle, den Tabellendritten aus Karlsruhe, die PSK Lions III. Nachdem man am vergangenen Wochenende im Pokal ausgeschieden war, wollte das Team aus Berghausen um Coach Holzinger mit einem guten Start in die Ligarückrunde starten.

Der TSV startete ungewohnt gut und keineswegs verschlafen in die Partie. Durch Nachlässigkeiten in der Defense der Gegner konnten einfache Punkt erzielt werden, aber auch das Zusammenspiel im Team stimmte. Die gute Offensearbeit konnte leider nicht durch eine ebenso starke Leistung in der Verteidigung ergänzt werden, sodass die Gäste am Ende des 1. Viertel mit 21:23 Punkten führten.

Das zweite Viertel gestaltete sich ähnlich – beide Teams konnten in der Offense aufgrund mäßiger Verteidigungsarbeit punkten. Auch Würfe jenseits der 3 Punkte Linie konnten auf beiden Seiten ein ums andere Mal verwandelt werden. Resultat des 2. Viertels war eine hauchdünne Führung on 43:42 Punkten für den Gastgeber.

Coach Holzinger zeigte sich in der Halbzeit sichtlich zufrieden mit der Offenseleistung seiner Mannschaft, forderte aber im Gegenzug mehr Abstimmung in der Defense. Nicht nur diese Vorgaben konnten nicht erfüllt werden – nein auch die bekannte TSV Krankheit, der verschlafene Start nach der Halbzeit, trat wieder auf, sodass die Löwen aus Karlsruhe schnell mit 10 Punkten weg waren. Aber der TSV gab nicht auf und kämpfte sich Stück für Stück wieder heran. Mit einer 61:62 Führung für den PSK ging es dann in den letzten Spielabschnitt.

Entsprechend des engen Punktestands wurde im vierten Viertel das Spiel vor allem körperlicher und härter. Insbesondere im direkten Bereich unter dem Korb kam es öfters zu einem harten Kampf um den Ball bzw. Rebound. Der TSV konnte trotz deutlich besserer Defense die Einzelaktionen der Gastgeber nicht stoppen. Die Schlussphase bei weniger als einer Minute auf der Spieluhr gestaltete sich noch einmal dramatisch. Die Gastgeber konnten mit einem Punkt in Führung gehen, der PSK hatte noch 10 Sekunden um die drohende Niederlage zu vereiteln. Beim anschließenden letzten Angriff kamen die Löwen noch einmal zum Wurf, der jedoch nicht sein Ziel fand. Bei 0,6 Sekunden sicherte D. Tezky den freien Ball mit vollem Körpereinsatz, wobei er jedoch den herannahenden Gegenspieler touchierte. Ein Pfiff folgte und dem PSK wurden zwei Freiwürfe zugesprochen – diese vergab der Gefoulte jedoch beide.

Der TSV Berghausen feierte folglich den ersten Sieg im ersten Rückrundenspiel mit 75:74 Punkten gegen den Tabellendritten.

Für den TSV spielten: P. Deininger (14 Pkt.), A. Darwish (2 Pkt.), H. Fückel (18 Pkt.), E. Herbach (7 Pkt.), F. Jeibmann (2 Pkt.), L. Klemm (4 Pkt.), G. Matuzovic (7 Pkt.), L. Peter (19 Pkt.), H. Stobitzer (2 Pkt.), D. Tezky

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