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TSV Berghausen

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Die nächsten Basketballspiele

Herren 1 (in 2 Tagen)

So. 24.02.2019 15:00 Uhr

  → Gegner: Goldstadt Baskets Halle: TSV Halle  

Herren 2 (in 2 Tagen)

So. 24.02.2019 13:00 Uhr

  → Gegner: SSC Karlsruhe 2 Halle: TSV Halle  

Damen 1 (in 2 Tagen)

So. 24.02.2019 17:30 Uhr

  → Gegner: TS Durlach Halle: TSV Halle  

Basketball

Rückblick und Spielberichte für die Spiele gegen Bruchsal und gegen Pforzheim

Vorneweg entschuldigt sich die Mannschaft, dass bisher keine Berichte hochgeladen wurden. Als versuchte Entschädigung nun dieser etwas längere Bericht mit Rückblick in die Vorbereitung und einer Darstellung der momentanen Situation. Die eigentliche, leistungsorientiertere, erste Herrenmannschaft, welche ihren Fortbestand wegen verschiedenen Gründen, wie das Fehlen eines Trainers aber viel wichtiger der dazugehörigen Mannschaft, nicht weiter gewährleisten konnte, ist schon letztes Jahr nicht mehr angetreten. An ihre Stelle tritt nun die, die eigentliche „zweite“ Herrenmannschaft, als neue erste Herrenmannschaft des TSV Berghausen. Diese verbuchte letztes ja leider eine unbefriedigende Saison in der Bezirksliga.

Personell hat sich die Mannschaft im Vergleich zum letzten Jahr etwas Verändert. So sind zwei Spieler die einen großen Einfluss auf das Spiel hatten anderer Wege gegangen. Jonas Wiesenberg der nach der Auflösung der, „alten“, ersten Herrenmannschaft letztes Jahr noch die Mannschaft mit angeführt hatte, wechselte zum Beginn dieser Saison zum TSV Wieblingen in die 2. Regionalliga. Dort zog es ihn, zum einen aufgrund der größeren sportlichen Herausforderung aber auch aus rein praktischen Gründen, bezüglich der Fahrzeit zum Training von seinem Wohn- und Studiums Ort Heidelberg, hin. Wir danken ihm für seinen langjährigen Einsatz im TSV und wünschen ihm nur das Beste für die kommende Zeit.

Außerdem verließ Julian Rau der mit seiner Erfahrung vor allem offensiv, unter anderem auch im Aufstiegsjahr, überzeugen konnte die nun erste Herrenmannschaft und unterstützt jetzt die zweite Herrenmannschaft in der Kreisliga A. Allerdings ist geplant, dass er ab und zu in der ersten Mannschaft aushilft, sollte es auf den großen Positionen mal knapp werden.

Als Wiederkehrer aus seinem Auslandssemester in den USA begrüßten wir Lüppo Peter, der vor seiner Zeit im Ausland Teil der Oberliga Mannschaft war und seine Treue zum Verein bewies, trotz der niedrigeren Spielklasse.

Ebenfalls als Wiederkehrer begrüßen konnten wir Laurin Dahn, der vor einer langwierigen Verletzungspause (Knie) das letzte Mal für die PSK Lions im Profi Bereich auflaufen konnte, jedoch körperlich noch nicht wieder ganz fit ist.

Ähnliches gilt für Philipp Deininger der vor seiner Verletzungspause (Rücken) als Schlüsselspieler der Oberliga-Mannschaft des TSV auflief. Leider nicht dabei ist der ehemalige Trainer der Mannschaft, Lars Ringwald, welcher dieses Jahr wieder als Spieler auflaufen sollte. Leider hat er sich bei einem Unfall eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Er wird über die Saison in der 2. Herrenmannschaft langsam wieder an den Spielbetrieb herangeführt und trainiert jetzt die ambitionierte U16 männlich des TSV Berghausen.

Sonst besteht das Team ebenfalls größtenteils aus „Eigenprodukten“ des TSV und weist generell eine große Breite auf, was natürlich Vor- und Nachteile mit sich bringt welche es für den neuen nun Trainer zu handeln galt und gilt.  

Nach langwieriger und vermutlich stressiger Suche konnte in Mario Holzinger, der letztes Jahr für die dritte Mannschaft auflief und vermutlich hauptsächlich durch seine Tätigkeiten als Schiedsrichter bekannt ist, für die Mannschaft als Trainer gewonnen werden. Für die Organisation gilt es hier ein Dank an die Verantwortlichen auszusprechen.

So formierten sich also Mannschaft und Trainer, welche dann zusammen, leider etwas verspätet, in die Vorbereitung starten konnten. Während der Vorbereitung, so schien es, hatte sich hier eine Mannschaft formiert welche durchaus vielversprechend aussah. Natürlich galt und gilt es sich immer noch, vor allem in der “Trainer-Mannschafts-Beziehung”, aneinander zu Gewöhnen. Allerdings sah alles sehr vielversprechend aus und die Mannschaft war bereit die letzte Saison mit neuer Motivation hinter sich zu lassen.

So startete man auch furios in das Pokalspiel gegen den Landesligisten aus Mühlacker, dass man als vermeintlicher Underdog in der Verlängerung für sich entscheiden konnte.

Doch schon im ersten regulären Saisonspiel kam dann der Dämpfer mit einer knappen Niederlage gegen den PSK Karlsruhe mit einem ausgedünnten Kader und ohne Trainer (62:67). Die guten Spielansätze waren vorhanden und man war bis kurz vor Ende am Gegner dran, konnte jedoch im Endeffekt nicht mit dem voll besetzten Kader der Karlsruher mithalten.

Ab diesem Zeitpunkt könnte man nun von einem Abwärtstrend sprechen der sich langsam mit einer Niederlage nach der anderen gegen die Top-Teams der Liga einstellte. Die Erwartungen vor allem an sich selbst konnten nicht erfüllt werden und nicht einmal die einfachsten Dinge schienen mehr zu gelingen. Die Mannschaft wie man sie noch im Pokalspiel gesehen hatte war wie ausgetauscht, leider im negativen Sinn. Der sonst elementare Wurf von außen wollte nicht fallen, eine miserable Freiwurfquote stellte sich ein und die einfachen Basics wurden nicht umgesetzt.

Zuerst unterlag man körperlich und spielerisch überlegenen Karlsruhern von der ESG Frankonia (56:65), dann verschlief man ein Spiel in Ettlingen (48:59) und wurde dann von der Mannschaft des Karlsruher TV aus der eigenen Halle geschossen (52:78). Das ärgerliche dabei: Der TSV blieb unabhängig von Sieg oder Niederlage und Klasse des Gegners weit unter seinen Möglichkeiten. Zu oft scheiterte es an den einfachen Dingen, womit sich wieder alte „Krankheiten“ von der vorherigen Saison eingeschlichen hatten. Vielleicht besitzt man auch einfach nicht die Klasse um in dieser Liga zu bestehen aber eigentlich spricht zu viel dagegen, denkt man nur an das Pokalspiel oder schon allein an die individuelle Klasse die die Spieler an sich theoretisch mitbringen würden.

Nach diesen Pleiten folgten couragierte Trainingseinheiten, in denen sich keiner zu schade war den „extra Meter“ zu laufen und alle etwas fokussierter wirkten. Jedoch sollte diese Einstellung vorerst nicht belohnt werden.

Im Spiel gegen die TSG Bruchsal unterlag man wieder. Wieder spiegelten sich alte Schwächen wieder, wieder trat man nicht vollständig an. Jedoch konnte man eine leichte Verbesserung erkennen. Im ersten Viertel startete man auf Augenhöhe ins Spiel, vergab aber dann leichte Chancen und Freiwürfe, sodass die Gegner sich schon etwas absetzten konnten. (13:19) Im zweiten Viertel zeigte man sich vor allem in der Defense couragierter und kam so wieder etwas an den Gegner rann. (27:31) Im dritten Viertel lief man mehr mit, die Würfe wollten, wie schon die ganze Saison über, nicht fallen. (37:46) Dieser Trend setzte sich fort und der TSV gab ein sehr Köperbetontes und raues Spiel gegen die Bruchsaler, im Endeffekt, viel zu kampflos her. (61:49). Mit mehr Präsenz in der Defense und beim Rebound hätte man durchaus mit dem Gegner auf einer Augenhöhe sein können.

Es spielten: Laurin Dahn (15 Pt. 2 Dreier), Johannes Fornoff (3 Punkte, ein Dreier), Heiko Fückel (5 Pt.), Felix Jeibmann, Lorenz Klemm (7 Pt.), Tobias Matthes (1 Pt.), Goran Matuzovic (7 Pt.), Henry Stobitzer (3 Pt.), Fabio Vivona (4 Pt., ein Dreier), David Tezky (4 Pt., ein Dreier).

Eine Woche später dann die Erlösung. Der erste Saisonsieg konnte gegen Pforzheim verbucht werden. Allerdings gilt der Sieg nur mit Abstrichen, spielte man doch gegen eine sehr junge, unerfahrene und eher schwächere Truppe der Goldstadt Baskets. Trotz allem konnte zum ersten Mal seit Wochen das umgesetzt werden, dass der Trainer von seiner Mannschaft verlangt und man bisher nur Phasenweise bewiesen hatte.

Das erste Viertel startete gleich mit vielen Ballgewinnen in der Defense die in schnelle Punkte umgewandelt werden konnten. Hier wurde die ungewohnte körperliche Überlegenheit ausgenutzt. (9:20) Im 2. Viertel konnte man daran gut anknüpfen und zeigte aber auch, dass man aus dem Set-Play, dem ruhenden Ball im Angriff, genauso gut zu einfachen Punkten kommen kann. Hier bewies man eine Abgeklärtheit die bisher gefehlt hatte, allerdings stieß man auch auf keinen großen defensiven Widerstand (22:43).

Im 3. Viertel spielte man die gegnerische Zonenverteidigung effektiv aus und begann nennenswert von außen zu treffen. Die neu eingeführten Systeme konnten hier in der Spielsituation getestet werden und man erhofft sich, sie gegen stärkere Gegner ähnlich effektiv einzusetzen. (32:63) Im 4. Viertel traf die Mannschaft des TSV auf einen defensiven Kollaps und traf weiter stark von außen was es unter anderem auch erleichterte noch einfache Punkte unterm Korb zu erzielen. Die Mannschaft spielte das Spiel konzentriert bis zum Ende und gewann verdient 45:90. Das junge Team aus Pforzheim gab sich bis zum Schluss couragiert hatte der Erfahrung und vielleicht auch dem angestauten Frust der Mannschaft aus Berghausen allerdings nicht viel entgegenzusetzen. Deshalb ist klar, man holt sich zwar den ersten Saisonsieg, wirklich beweisen muss man sich nun jetzt aber auch gegen eine der besseren Mannschaften. Man hofft nun also den Sieg als Initialzündung nutzen zu können.

Für den TSV spielten: Lüppo Peter (23 Pt. zwei Dreier), Laurin Dahn (23 Pt. 4 Dreier), David Tezky (13 Pt. 3 Dreier), Heiko Fückel (8 Pt.) Lorenz Klemm (7 Pt.), Julian Rau (6 Pt.), Goran Matuzovic (5 Pt.), Felix Jeibmann (3 Pt.), Fabio Vivona (2 Pt.) und Erik Herbach

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