Eine Woche nach Eroberung der Tabellenführung konnte der TSV nicht an die Leistung vom Spitzenspiel gegen Ettlingen anknüpfen. So kam es zu einem glanzlosen 83:61-Sieg gegen das Tabellenschlusslicht, der SG EK Karlsruhe, vor knapp 100 enttäuschten TSV-Zuschauern. Der TSV startete unerklärlicherweise wenig konzentriert und nervös in diese Partie. Die Defense war nicht präsent, was EK Karlsruhe immer wieder ausnutzte. In der Offense agierte das Team von Coach Wolfgang Eisen oft kopflos und wollte zu schnell die Punkte erzwingen. Folglich führte der Außenseiter aus Karlsruhe nach 7 Spielminuten verdient mit 14:8. Mit einem 9:0-Endspurt gelang es dem TSV dann noch, mit einer schmeichelhaften 17:14-Führung das Auftaktviertel zu beenden. Im zweiten Spielabschnitt kam der TSV Berghausen endlich in Fahrt. Basierend auf einer wachen Verteidigung (der TSV ließ nur einen Feldkorb der Gegner zu!), zwang man EK sein schnelles Spiel auf. Auch wenn im Abschluss nicht alle Würfe ihr Ziel fanden, konnte man doch das Viertel mit 22:7 klar für sich entscheiden. Die 39:21-Pausenführung baute der TSV im dritten Viertel weiter aus. Über 52:30 (25.Spielminute) wuchs der Vorsprung kontinuierlich. So stand es nach 3 Vierteln 67:34 für den TSV, ohne dass der TSV Außergewöhnliches. Die schönste Aktion des Spiels gelang dem Gästeakteur Proffen mit einem gewaltigen Tip-Dunk aus der zweiten Reihe nach einem Fehlwurf eines Mitspielers. Doch leider verfiel das Team trotz oder vielleicht gerade wegen der klaren Führung im letzten Viertel wieder in den Trott des Auftaktviertels. Es wurde unkonzentriert agiert, was zu sehr vielen Turnovers im Spielaufbau führte. Ein peinlicher 17:0-Run für EK war die Quittung für das schwache TSV-Spiel. So ging das letzte Viertel verdient mit 27:16 an EK, was bei Coach Wolfgang Eisen zu einigen Wutausbrüchen führte. Das Spiel gewann der TSV Berghausen zwar klar mit 83:61, doch müssen sich einige Spieler kritische Fragen zu ihrer Einstellung und ihrer Spielweise gefallen lassen. Eine Werbung für den Tabellenführer war dieser Erfolg sicherlich nicht. Die Tabellenführung verteidigt haben: Kirr (16), Speidel (15), Hlobil (11), Pallesche (9), Hager (8), Jähne (7), Wright (6), Doerfel (5), Gieseler (4), Heß (2), Ochs, Waldi