Die Damen des TSV Berghausen waren gegen den bisher noch ungeschlagenen Tabellenführer und klaren Aufstiegsfavoriten aus Ettlingen ohne Chance und verloren klar mit 39:83. Im ersten Viertel hatten die Spielerinnen oft das Nachsehen gegen die eingespielte Ettlinger Truppe. Die mit einer guten Mischung aus Zug zum Korb und Distanzwürfen den TSV auf Abstand hielten (9:23 nach dem 1.Viertel). Die TSV-Damen versuchten nach Startschwierigkeiten ins Spiel zu finden und mit Distanzwürfen die Zone der Ettlingerinnen zu knacken. Als der TSV Ettlingen wieder auf eine Mann-Mann-Verteidigung umstellte, konnte der TSV zum Korb ziehen, was einige Freiwürfe erbrachte. Schön zu sehen war, dass nach den letzten Spielen die Freiwurfquote deutlich verbessert war: 8 von 13 Freiwürfen fanden ihr Ziel. Jedoch war schon zur Halbzeit die Moral etwas im Keller, da Ettlingen durch eine agile Presse auf 21-Punkte-Vorsprung davonziehen konnte (Halbzeitstand: 20:41). Trotz allen Bemühungen konnte der TSV Berghausen keine große Ergebniskosmetik in den letzten zwei Vierteln betreiben. Um die Stimmung etwas aufzuheitern, feierte Katharina Sorg ein 56 sekündiges Comeback, und sicherte sich (mit aller Vorsicht wegen dem noch verletzten Knie) einen Defensiv-Rebound. Leider blieb ihr bei ihrem einzigen Wurfversuch ein Treffer verwehrt: Der Ball rollte aus dem Ring heraus. Ebenfalls ein kleiner Trost war, dass alle Spielerinnen, die auf dem Feld standen, punkten konnten und ein gewisse Ausgeglichenheit beim Scoring gegeben war. Jetzt gilt es, die hohe 39:83-Niederlage zu verdauen und nach vorne auf die nächsten Spiele zu schauen. Für den TSV spielten: Lena Schmidt (10), Alina Fody (8), Samira Theophil (7), Annika Martini (4), Wiebke Löbel (4), Sarah Beyer (2), Jasmin Ott (2), Jasmin Klinger (2), sowie die verletzte Katharina Sorg (1 Rebound - J)